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Wandern in Frankreich-RETROUVANCE Auf den Spuren verschwundener Dörfer

   
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Wanderreise : Wandern in der Retrouvance - Ein durch seine Vergangenheit geprägtes Gebiet: Aufenthaltsort prähistorischer Höhlenbewohner, ehemalige Klöster, im 19. Jahrhundert aufgegebene Dörfer, Epos der großen Alpinisten und der Wiederaufforstung, «La Retrouvance» ist eine Insel zwischen den Südalpen und der Provence.

Art der Wanderreise: Trekking
Wanderniveau: leicht - mittelschwer
Dauer in Tagen: 6
Termine: siehe unten
Mindestteilnehmerzahl: 6 Personen
Maximale Gruppengröße: 12 Personen
 

 

Sie birgt eine unvergleichliche natürliche Vielfalt: geheimnisvolle Tannenwälder, einsame Hochweiden, sonnenbeschienene Steinbrüche, Kalksteinfelswände, Lärchenwälder, Schluchten – tief eingeschnitten durch kühle Gebirgsbäche, wahrlich eine der schönsten Regionen Frankreichs!

Programm :

1. Tag:
Individuelle Anreise zum Bahnhof von Veynes.Von dort führt uns unsere
1. Wanderung in ca. 3.5 STd. nach Angielles.
Einquartierung in unserer Unterkunft und erster Kontakt mit den Bergen, Spaziergang im Wald oder am Bergbachufer. Abendessen, Nacht und Frühstück in einem Forsthaus aus dem 16./17. Jahrhundert mit Bogengewölbe auf zwei Etagen. Es liegt im Herzen des verlassenen Dorfes, welches zu Beginn des letzten Jahrhunderts noch ca. 100 Seelen zählte.

2. Tag:
Wanderung nach Recours (auf 1.260 m Höhe); 6 Stunden, 800 Höhenmeter
Nach dem Anstieg zum «Moure de l’Aigle» geht’s weiter über die Pässe «l’Eschaup», «Recours» und «des Tours». Die Mutigsten können noch bis zum Gipfel des «Durbonas», (2085 m) aufsteigen. Wunderbare Aussichtspunkte auf den Berg «Aurouze». Hirsche, Gämsen und Adler sind oft zu sehen. Übernachtung im Forsthaus inmitten des Massiv de Durbon. Es wurde für die Aufforstung zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts an Stelle eines Schafstalles errichtet.

3. Tag:
Rabioux (auf 1.240 m Höhe); 6 Stunden, 600 Höhenmeter:
Der Weg führt über die Pässe «Vallon de l’Aup» und «Lauteret», dann bergab, vorbei an den Hochweiden des Dévoluy. Später, vorbei am Steinmörser der Aurouzeberge (einer der größten Europas), erreichen wir dann Rabioux. Abendessen und Übernachtung im letzten noch erhaltenen Haus des Weilers.

4. Tag:
Les Sauvas (auf 1.343 m Höhe); 5 Stunden, 600 Höhenmeter
Der Weg führt am Quellbrunnen des Tales vorbei. Wir passieren einen Lärchenwald in der Maischlucht inmitten des Bure Massivs, dem Reich der Murmeltiere und Gämsen.
Abendessen und Übernachtung im einstigen Weiler, welcher bis zur Französischen Revolution dem Kartäuserkloster von Durbon gehörte, in diesem großen Gebirgskessel des Bure Massivs.

5. Tag:
Chaudun (auf 1.350 m Höhe); 8 Stunden (leicht), mit nur 500 m Höhenunterschied
Vielleicht die schönste und abwechslungsreichste Etappe: über die Pässe «Matacharre» und «Conode», die Kapelle «de la Crotte», durch Lärchenwälder und über Hochweiden unterhalb des beeindruckenden und weithin sichtbaren Sockels des Bure-Gipfels (2.705m). Der Eingang zum Talkessel «Chaudun» führt durch die Klamm des Kleinen Buëch mit seinen zum Erfrischen einladenden Wasserlöchern (Fauna: Gämsen, Muffelschafe, Murmeltiere …). Übernachtung und Mahlzeiten gibt es in einem besonders schönen Haus, Überreste eines 1895 an die Wasser- und Forstverwaltung verkauften Dorfes, im Herzen eines großen Talkessels am Ufer eines Bergbaches.

6. Tag:
Rabou (1.155 m Höhe) und Verabschiedung; 5 Sunden, 400 Höhenmeter
Wanderung über den Geierfelsen und die Pässe «Gleize» und «Milieu». Mit Glück sehen wir einige der über 500 wilden Muffelschafe, die hier im Gebirgskessel von Chaudun ihre Heimat haben. Dann erreichen wir das letzte noch bewohnte malerische Dorf von Rabou am Ende des Tales. Damit sind wir wieder in der Zivilisation; Rückfahrt mit dem Minibus und um 16 Uhr 30 sind wir am Bahnhof von Veynes.
Individuelle Rückreise oder Verlängerung.

FREUNDLICHE UND KOMFORTABLE UNTERKÜNFTE

Eine Besonderheit: Zum ersten Mal öffnet die ONF (französische Forstbehörde) ihre Forsthäuser – im alten, traditionellen Stil renovierte Steinhäuser. Exklusiv für ONF – Gruppen reserviert, bieten diese Gebäude mit 2 und 3 Bettzimmern (außer in Recours), Bad und WC, Warmwasser und Strom (photovoltaisch oder mikrohydraulisch) einen Komfort weitab der Zivilisation in ruhiger unberührter Natur! In jedem Haus steht uns ein Salon zum Erholen Verfügung.

EINE EINFALLSREICHE ORGANISATION

Ein speziell für diese Wanderung geschulter Bergwanderführer empfängt uns in Veynes. Die ONF-eigene Logistik leitet unser Gepäck von Unterkunft zu Unterkunft, damit wir unbeschwert die Landschaft genießen können. Die Mahlzeiten werden aus regionalen Erzeugnissen in naheliegenden Gastbauernhäusern bereitet. An zwei Nachmittagen vertiefen Forstangestellte durch ihr Fachwissen die während der Wanderung gesammelten Eindrücke. Selbstverständlich besteht jederzeit die Möglichkeit, Kontakt mit der Außenwelt mittels Radiotelefon herzustellen.

PRAKTISCHE INFOS :

Von Ende Mai bis Mitte Oktober.
Frühling und Herbst sind zu empfehlen wegen der Blumen, Farben und angenehmen Temperatur.

NIVEAU:
Für Wanderer mit guter Kondition (5 bis 8 Stunden Fußmarsch pro Tag), ohne Gepäck (lediglich Tagesrucksack mit Wegzehrung und persönlicher Ausrüstung) .

AUSRÜSTUNG:
Klassische Ausrüstung für Wanderungen im Mittelgebirge (detaillierte Auflistung erhältlich).

LEISTUNGEN :
• Abholung vom Bahnhof in Veynes
• Übernachtung im Doppelzimmer (Ausnahme in Recours, Vierbettzimmer)
• Vollpension nkl. aller Getränke
• Begleitung eines deutschsprachigen diplomierten Bergwanderführers
• Gepäcktransport von Forsthaus zu Forsthaus
• ausführliches Infomaterial

ANFAHRT:

PKW: über die Nationalstrasse N 75 von Grenoble nach Sisteron, Abzweigung Veynes – Gap.

ZUG : bis Veynes, aus Paris, Lyon, Marseille, Valence oder Grenoble kommend, in Richtung Gap oder Briançon.

FLUGZEUG : Lyon oder Marseille (ca. 2 Stunden von Veynes).

Preis: € 520,-
Für Interessenten mit Grundkenntnissen in Französisch stehen weitere
Termine zur Verfügung !
Termine:
Keine Termine mehr vorhanden

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